Referenten

Dr. Danny Ammon
Leiter Datenintegrationszentrum, Universitätsklinikum Jena

„Die Digitalisierung des Gesundheitswesens birgt großes Potenzial. Dieses auszuschöpfen, bedingt es, die verschiedenen Prozesse und Strukturen, bei und in denen medizinische Daten entstehen, zu erschließen, zu verknüpfen und verarbeitbar zu gestalten. Ob Routinedaten der Behandlung oder Ergebnisse medizinischer Spitzenforschung – erst im Einklang werden diese zur optimalen Wirkung für den einzelnen Patienten gelangen können. Dieser Herausforderung widmen sich die Medizininformatik-Initiative und das SMITH-Konsortium.“

Dr. Danny Ammon studierte Informatik und promovierte in Medizininformatik an der Technischen Universität Ilmenau. Nach der Mitarbeit in und Koordination von Forschungsprojekten in den Bereichen klinisches Prozessmanagement, Telemedizin und medizinischer Entscheidungsunterstützung leitet er seit 2018 das Datenintegrationszentrum am Geschäftsbereich IT des Universitätsklinikums Jena.

Prof. Richard Beale
Consultant Intensivist and Associate Medical Director, Guy’s and St Thomas’ NHS Foundation Trust, Professor of Intensive Care Medicine, King’s College London, Clinical Academic Group Leader, King’s Health Partners

Professor Richard Beale is a Consultant Intensivist and Associate Medical Director at Guy’s and St Thomas’ Hospital, London, where he also chairs the IT Programme Board, and is Professor of Intensive Care Medicine at King’s College London. He is also a Clinical Academic Group Leader, for Critical Care and Respiratory Medicine at King’s Health Partners, London, and a member of the King’s Health Partners Executive, and he co-chairs the KHP Informatics Group. He is also a member of the National Adult Critical Care Clinical Reference Group for England, and was previously NHS London Clinical Director for Critical Care for London 2014 – 2019, and ESICM Research Committee Chair and Executive Member 2010 – 2013. He has been on the Surviving Sepsis Campaign Steering Committee Member since 2004, and was a UK NICE Sepsis Clinical Guideline Development Group Member in 2014-2016 and a UK NICE Sepsis Core Quality Standards Expert Advisor in 2016.

Prof. Dr. Jutta Bleidorn
Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Jena

“Digitalisierung in medizinischer Versorgung und Forschung schafft ungeahnte Möglichkeiten und wirft Fragen auf. Welche Prozesse im Kontext von Krankheit und Gesundheit werden in Versorgungsdaten erhoben? Wie erfolgt die Dokumentation, mit welchem Ziel?  Um medizinische Daten sinnvoll zu verknüpfen und zu nutzen, ist die Kenntnis dieser Prozesse unerlässlich. Konstruktiven Austausch etablieren, Verständnis schaffen, Grenzen realisieren – so kann es gelingen, das Potential der Digitalisierung für Versorgung und Forschung bestmöglich zu nutzen.”

Von 2006 -2019 war sie in Forschung und Lehre am Institut für Allgemeinmedizin der MHH tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Durchführung von Arzneimittelstudien und Versorgungsforschungsprojekten in hausärztlichen Praxen. Aktueller Arbeitsschwerpunkt ist der Aufbau eines BMBF-geförderten Forschungspraxennetzes Berlin/Thüringen gemeinsam mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Charité .

Hans-Peter Bröckerhoff
Moderation SMITH Kongress 2019,  Herausgeber E-HEALTH-COM

„Endlich gewinnt auch in Deutschland die Digitalisierung der Medizin und der gesamten Gesundheitsversorgung an Fahrt. Das Bewusstsein für die Vorteile und Chancen der Digitalisierung wächst. Dabei spielt die Medizininformatik-Initiative mit ihren Konsortien eine zentrale Rolle. All diese Entwicklungen brauchen Information und – vor allem – Austausch und Diskussion. Deshalb sind Veranstaltungen wie diese sehr wichtig. Sie helfen, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und die Digitalisierungsprozesse kritisch-konstruktiv und realitätsnah zu gestalten.“

Hans-Peter Bröckerhoff (Jahrgang 1954) ist Gründer und Herausgeber des Fachmagazins E-HEALTH-COM. Der Journalist und Kommunikationsberater war nach dem Studium der Volkswirtschaft und der Publizistik lange als Redakteur und Chefredakteur sowie als Verlagsmanager für unterschiedliche Medien im Gesundheitswesen tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte waren und sind die Entwicklung von Kommunikationskonzepten und Medien sowie die Fachkommunikation in den Bereichen Krankenkassen, Krankenhäuser und eHealth.
Das Fachmagazin E-HEALTH-COM gründete er im Jahr 2006. Es versteht sich als Kommunikationsplattform der deutschsprachigen eHealth-Community und hat sich zum anerkannten Leitmedium zum Thema Digitalisierung der Gesundheitsversorgung entwickelt.
Einen zweiten Arbeitsschwerpunkt entwickelte er in den letzten Jahren als Buchautor und Betreiber der Website www.sardinien-auf-den-tisch.eu. Thematisch dreht sich hier alles um den kulinarischen Reichtum der Mittelmeerinsel Sardinien, die seit langer Zeit zu seiner Zweitheimat geworden ist.

Burkhard Fischer
Referatsleiter Qualitätsmanagement, IT und Datenanalyse, KGNW Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V.

Burkhard Fischer: Jahrgang 1967. Studium der Medizinischen Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Heilbronn, Montpellier und Heidelberg.
Leiter des Referats Qualitätsmanagement, IT und Datenanalyse bei der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (KGNW). Stellvertretendes Mitglied im Aufsichtsrat des ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH. Mitglied im Beirat des Landeskrebsregisters NRW. Vorsitzender des Digital Healthcare NRW e. V. Geschäftsführer der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. (GQMG). Lehrbeauftragter der Universität Heidelberg in „Grundlagen der medizinischen Dokumentation“ (Bachelor Medizinische Informatik) und „Quality Management“ (International Master in Medical Informatics, in Zusammenarbeit mit der Universidad de Chile).

Staatssekretär Uwe Gaul
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

“Digitale Technologien verändern in zunehmendem Maße unser tägliches Leben. Aus Sicht der Wissenschaft eröffnet die Digitalisierung auch und gerade im Gesundheitswesen beachtliche Entwicklungsperspektiven, die wir nutzen sollten. Mit dem SMITH-Konsortium haben wir eine hervorragende interdisziplinäre Plattform, mit deren Hilfe es gelingen kann, das Potential digital vernetzter Medizin auszuschöpfen und gemeinsam über Standortgrenzen hinweg eine patientenorientierte Forschung und damit eine noch bessere medizinische Versorgung zu entwickeln.”

Uwe Gaul ist seit 2014 Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Er wurde 1963 in Münster/Westfalen geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er studierte an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster sowie an der Universität Hamburg und absolvierte 1989 als Diplom-Erziehungswissenschaftler. In den Jahren 1989 bis 2002 war Uwe Gaul unter anderem als stellvertretender Direktor der Volkshochschule für den Landkreis Cloppenburg und Direktor der Volkshochschule der Stadt Flensburg tätig. 2002 wurde er Leiter des Dezernates Kultur, Jugend, Schule und Sport der Stadt Flensburg. Die Zusammenarbeit mit der dänischen Minderheit und die Kooperation der beiden Flensburger Hochschulen sowie mit der Universität in Sonderborg im dänischen Grenzbereich zählten zu wichtigen Handlungsfeldern seines Dezernates. Im Februar 2009 wurde Uwe Gaul Oberschulrat der Hamburger Schulbehörde und war dort für den flächendeckenden Ausbau des Hamburger Ganztagsschulwesens verantwortlich. Uwe Gaul ist langjähriges Mitglied der SPD, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen Hamburg sowie Mitglied der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik. Er war beteiligt am Aufbau und an der Etablierung der universitären Lehrerfortbildung durch Mitgründung eines entsprechenden An-Instituts sowie der wissenschaftlichen Weiterbildung in Schleswig-Holstein und am Technologietransfer in Flensburg und zeichnete verantwortlich für die verstärkte Zusammenarbeit der Wissenschaftseinrichtungen mit der regionalen Wirtschaft.

Annette Hempen
Geschäftsführerin MuM Medizin und Mehr eG

„Digitalisierung ist ein Werkzeug, sie ist weder gut noch schlecht. Sie ist das, wofür wir sie nutzen. Wie ein Skalpell, mit dem man bei einer Sectio z.B. mehrere Leben retten kann oder das in falschen Händen Schaden anrichtet. Digitalisierung ist das Werkzeug, um mit komplexen Systemen umzugehen und den riesigen Wissensschatz in der Medizin allen verfügbar zu machen.“

Annette Hempen (MHBA) ist seit 2016 Geschäftsführerin des Ärztenetzes MuM – Medizin und Mehr eG.  Sie verfügt über umfangreiche Projekterfahrung im stationären wie im ambulanten Sektor. Neben Prozessmanagement, -reorganisation und -optimierung in technisch dominierten Bereichen wie der Radiologie und der Endoskopie war sie auch an der Planung von Krankenhausneubau und Neuorganisation von Schnittstellen im Übergang stationär und ambulant führend beteiligt.  Über ihre Tätigkeit in der Geschäftsführung des Ärztenetzes war sie bereits an einigen Telemedizinprojekten beteiligt. So leitete sie das Projekt zur Einführung der elektronischen Visite (elVi) im Ärztenetz MuM.
Das Ärztenetz MuM, das seit Jahren bekannt als innovatives Netzwerk bekannt ist, und mehrfach ausgezeichnet wurde, ist zudem Konsortialpartner im Projekt „TELnet@NRW“  Annette Hempen gehört sowohl dem Projektlenkungsgremium wie auch den Arbeitsgruppen Datenaustausch und Öffentlichkeitsarbeit sowie dem Projektbeirat an.

Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik
1. Vorsitzender Gesundheitsorganisation GOIN, Region Ingolstadt e. V.

“eHealth und Gesundheitstelematik sind bereits heute und werden auch in Zukunft wesentliche Bausteine innerhalb des Gesundheitswesens sein. Diese Technologien erweisen sich dort, wo sie zum Einsatz kommen, als überaus effizient. Sie schließen Lücken in der medizinischen und therapeutischen Versorgung und verbessern deren Qualität. Forschung und sich daraus entwickelnde technologische Neuerungen werden diese Prozesse weiter optimieren.”

Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik, niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin in Ingolstadt, ist langjähriger Experte für eHealth und Medizintelematik. Er war langjähriges Vorstandsmitglieder des Ärztlichen Kreisverbandes Ingolstadt-Eichstätt und steuert seit 2014 als Vorstand die Geschicke des MEDIVERVERBUND Bayern. 1999 rief er das Ingolstädter Praxisnetz GOIN ins Leben, dessen Vorstandsvorsitzender er bis heute ist. Prof. Jedamzik ist zudem Gründer und Geschäftsführer der Bayerischen TelemedAllianz, die als unabhängige Kompetenzplattform für Telemedizin und eHealth in Bayern agiert. Außerdem war er Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Baymatik e.V. und als Leiter des Projektbüros Bayern der gematik verantwortlich für die Einführung der Telematikinfrastruktur und Anwendungen der eGK in Bayern und der Testregion Südost. Prof. Jedamzik ist in diversen Gremien und Verbänden im Bereich eHealth vertreten. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Telemedizin und ist maßgeblich an der Entwicklung von Telematikanwendungen beteiligt gewesen. Als Professor für Informatik in der Gesundheitswirtschaft unterrichtet er seit 2016 an der Technische Hochschule Deggendorf.

Staatssekretärin Valentina Kerst
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

„Thüringen will die digitale Transformation aktiv gestalten. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kann zum Beispiel helfen, die medizinische Versorgung in Notfällen zu verbessern, die ambulante Versorgung durch Onlinesprechstunden zu vereinfachen, aber insbesondere auch, einen reibungslosen Austausch von Daten zwischen Patient, Arzt und Apotheke zu ermöglichen – natürlich immer unter Berücksichtigung des Daten- und Informationsschutzes, das ist meiner Meinung nach eine zentrale Voraussetzung für die Akzeptanz des Themas.“

Valentina Kerst wurde im Februar 2018 zur Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft berufen. Vom Juni 2016 bis Februar 2018 war sie Mitglied des Beirates „Junge digitale Wirtschaft“ beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Im Dezember 2015 wurde sie als einer der „101 digitale Köpfe NRW“ ausgezeichnet.
Von September 2013 bis Februar 2018 war sie  Leiterin des „Landesrates für digitale Entwicklung und Kultur“ bei der Staatskanzlei Rheinland Pfalz. Von Mai 2015 bis Februar 2018 gehörte sie der Kommission „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung an.
Valentina Kerst war Dozentin an der „Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft“ (HMKW), beim „mibeg Institut Medien“ und bei der „Friedrich-Ebert-Stiftung“ (FES) für die Themenbereiche Online Marketing, Mobile und Social Media.
Als Geschäftsführerin der „topiclodge – Digitalberatung“ unterstützte sie Unternehmen, Öffentliche Einrichtungen und Kommunen in den Themenfeldern Digitalstrategie, Digitalbildung und Digitalagentur.

Prof. Dr. Klaus Kuhn
Koordinator DI FUTURE, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie
Technische Universität München

„Die Medizin der Zukunft ist personalisiert, prädiktiv, präventiv und digital. Wir stehen mitten im Wandel, und die Möglichkeiten der digitalen Medizin sind vielfach: Sie umfassen eine Unterstützung der Präzisionsmedizin mit besserem Verstehen von Krankheitsverläufen und besserer Prädiktion sowie eine verbesserte Kommunikation mit weniger Doppeluntersuchungen und Fehlern bei effizienteren Prozessen. Sensoren und intelligente Endgeräte spielen dabei eine wichtige Rolle. Notwendige Rahmenbedingungen sind Interoperabilität, eine methodische Fundierung der Datenintegration und eine intensive Auseinandersetzung mit dem technischen und organisatorischen Datenschutz.“

Prof. Kuhn ist seit 2004 Direktor des Inst. Med. Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMedIS) des Klinikums rechts der Isar der TU München. Sein Forschungsgebiet ist die digitale und translationale Medizin mit Schwerpunkten in den Bereichen Integrations- und Sicherheitsarchitekturen. Das Institut entwickelt innovative IT-Konzepte und Lösungen in großen nationalen und internationalen Projekten. Aktuell sind dies DIFUTURE, die SFBs 1321 und 1371 sowie der Exzellenzcluster SyNergy; zu früheren Projekte zählen BioMedBridges, BBMRI und der Spitzencluster m4.

Prof. Kuhn hat an den Universitäten Stuttgart, Freiburg, Tübingen und Ulm Abschlüsse in Informatik, Mathematik und Medizin erworben (Dipl. Inform., Dipl. Math., Dr. med., Dr. med. habil.). Er war an den Universitätsklinika Heidelberg, Ulm und Marburg tätig, zuletzt 1996 bis 2004 als Lehrstuhlinhaber für Medizinische Informatik an der Philipps-Universität Marburg, verbunden mit der Position des Chief Information Officers am Universitätsklinikum Marburg. Von 2007 bis 2011 war Prof. Kuhn Präsident bzw. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Prof. Kuhn wurde 2008 zum Fellow des American College of Medical Informatics der AMIA gewählt.

Prof. Dr. Markus Löffler
Konsortialleiter SMITH
Direktor des Instituts für Medizinische Informatik,  Statistik und Epidemiologie (IMISE), Universität Leipzig

“Das Potenzial moderner Informationstechnologien in der Gesundheitsversorgung wird in Deutschland viel zu wenig genutzt. Das Förderkonzept Medizininformatik setzt hier einen starken Impuls für die Entstehung eines digital vernetzten Gesundheitssystems. Im SMITH-Konsortium entwickeln Universitätskliniken, Forschungsinstitutionen und Industriepartner gemeinsam eine sichere IT-Architektur und innovative Softwarelösungen mit dem Ziel die Versorgungsdaten der Patienten zusammenzuführen und so neue Erkenntnisse aus der Forschung für eine bessere Patientenversorgung zu nutzen.”

 

Prof. Dr. Markus Löffler

Aktuelle Position:

Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE)

Universität Leipzig

Beruflicher Werdegang:

Seit 1994           Ordentlicher Professor für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie, Universität Leipzig

Seit 1999           Wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Klinische Studien (ZKS), Leipzig

Seit 2001           Wissenschaftlicher Direktor des Interdisziplinären Zentrums für Bioinformatik (IZBI)

Seit 2009           Vorstand des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE), Leipzig

Funktionen, Wissenschaftsinstitutionen, Beratungsgremien, Initiativen:

  • Biometrie und Datenverwaltung bei einer großen Anzahl klinischer Studien, Biomarker-Kohortenstudien und epidemiologischen Studien innerhalb von 10 nationalen Forschungsnetzwerken
  • Mitglied in Leitungsausschüssen dieser Netzwerke (Gliome, Lymphome, Darmkrebs, Brustkrebs, Sepsis, Herzinsuffizienz)
  • redaktioneller Beirat bei verschiedenen akademischen Zeitschriften

Forschungsschwerpunkte:

  • Biometrie interventioneller klinischer Studien und Kohortenstudien
  • Krebsepidemiologie
  • Bioinformatik; hochdimensionale Datenanalyse
  • Computer-basierte Modellierung von Stammzellen und Gewebsorganisation
Dr. Gottfried Ludewig
Leiter der Abteilung 5 Digitalisierung und Innovation, Bundesministerium für Gesundheit

„Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist ganz im Sinne der Patientinnen und Patienten. Digitale Anwendungen verbessern die Versorgung und sind damit patientenfreundlich. Durch eine engere Zusammenarbeit von Versorgung, Forschung und Politik werden die Potentiale der Digitalisierung noch besser genutzt. So gut wie jedes Gesetz, das aus dem Bundesministerium für Gesundheit kommt, bringt die Digitalisierung ein Stück voran. Denn unser Ziel ist, dass die Digitalisierung im Versorgungsalltag ankommt und der Mehrwert für die Patienten schnell und sicher spürbar wird.“

Seit April 2018 ist Dr. Gottfried Ludewig Abteilungsleiter Digitalisierung und Innovation im Bundesministerium für Gesundheit. Zuvor war er sechs Jahre lang Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und fungierte dort als Gesundheitspolitischer Sprecher sowie als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Parallel zu seinem Abgeordnetenmandat war er in Teilzeit für die Unternehmensberatung PwC beruflich tätig.

Oliver Maaßen
SMITH Standortkoordinator Aachen, Uniklinik RWTH Aachen

“Datenschätze heben, Patientenversorgung verbessern – mit diesen übergeordneten Zielen wurde die Medizininformatik Initiative des BMBF ins Leben gerufen.

Das SMITH Konsortium arbeitet daran die Datenschätze in klinischen Informationssystemen zu heben und für die Forschung nutzbar zu machen. Damit wird u.a. die Basis für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz für die Medizin geschaffen. Diese kann Ärzte dabei unterstützen, Zusammenhänge effizienter und schneller zu analysieren und Diagnostik und Therapie zu optimieren.

Die Digitalisierung und die innovative Datennutzung in der Medizin wird die Patientenversorgung der Zukunft nachhaltig verbessern.”

Oliver Maaßen studierte Public Health (M.Sc.) mit dem Fokus Management von Innovationen im Gesundheitswesen und eHealth Lösungen an der Universität Maastricht. Nach dem Studium arbeitete er als Projektleiter bei einem der führenden Healthcare IT Unternehmen in Deutschland und dem europäischen Ausland. Seit 2016 ist Oliver Maaßen als Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uniklinik RWTH Aachen in der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care für Projekte in den Bereichen Digitale Medizin und Telemedizin zuständig. Im SMITH Projekt ist er der Projektkoordinator für den Standort Aachen. Er ist zudem für das Projektmanagement im klinischen Use Case „ASIC“ (Algorithmic Surveillance of ICU Patients) verantwortlich. Dieser Use Case wird auf den Intensivstationen von acht Universitätskliniken des SMITH Konsortiums mittels kontinuierlicher Auswertungen der Patientendaten-Management-Systeme eine Algorithmen-basierte Überwachung des Zustandes von kritisch kranken Patienten ermöglichen. Damit wird ein frühzeitigeres therapeutisches Eingreifen bei Patienten mit akutem Lungenversagen (ARDS) realisiert. 

Prof. Dr. Gernot Marx
2. Sprecher SMITH, Tagungsleiter SMITH Kongress, Vorstandsvorsitzender
Innovationszentrum Digitale Medizin (IZDM),
Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care,
Uniklinik RWTH Aachen

“Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ermöglicht uns ein schnelles und personalisiertes therapeutisches Eingreifen. Besonders in den SMITH Anwendungsbereichen hat die Digitale Medizin großes Potential, zusätzliche Leben zu retten. Digital erhobene Monitoring-Daten auf Intensivstationen werden durch den Use Case ASIC effizienter für eine bessere, leitliniengerechte Patientenversorgung genutzt. Durch die Entwicklung intelligenter Algorithmen wird ein zusätzlicher Mehrwert für die Patientenversorgung geschaffen. Intensivmediziner werden Diagnosen früher stellen, schneller die Behandlung anpassen und Intensivpatienten somit präziser versorgen können. Die Digitalisierung als Schnittstelle zwischen Mensch und Technik bildet dabei einen entscheidenden Baustein.”

Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA

Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Universitätsklinikum RWTH Aachen, Vorstandsvorsitzender Innovationszentrum Digitale Medizin (IZDM), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin und 2. Sprecher des SMITH Konsortiums

Prof. Dr. Gernot Marx engagiert sich stark für das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen und Telemedizin, um individuelle, qualitätsgesicherte Patientenversorgung flächendeckend zu optimieren und eine Brücke zwischen digitaler Vernetzung und medizinischer Expertise zu schaffen. Seit der Gründung im Jahr 2018, ist er Vorstandsvorsitzender des Innovationszentrums Digitale Medizin (IZDM) der Uniklinik RWTH Aachen. Das IZDM initiiert und begleitet innovative Projekte von der Projektidee bis zur erfolgreichen Überführung in das GKV-Versorgungssystem. Als Schrittmacher und Impulsgeber treibt das IZDM unter der Federführung von Herrn Professor Marx die Digitale Medizin und die Verbesserung der intersektoralen Patientenversorgung in Deutschland und in Europa voran. Im Jahr 2016 wurde Herr Professor Marx zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed e.V.) gewählt. Er ist Mitglied im „Fachforum Telemedizin“ der ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH. In 2016 gelang es ihm, die erste AWMF-Leitlinie für Telemedizin in Deutschland zu veröffentlichen. Seit 2008 ist Prof. Dr. Marx Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care sowie stellvertretender Direktor der Klinik für Anästhesiologie an der Uniklinik RWTH Aachen. Aufgrund seiner Verdienste in der Anästhesie und der Intensivmedizin wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Titel „Fellow of the Royal College of Anaesthetists“.

 

Dr. Frank A. Meineke
IT-Koordinator und Projektmanager, Institut für medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie, Universität Leipzig

“Die Daten der klinischen Versorgung systematisch interoperabel aufzubereiten und nutzbar zu machen ist Aufgabe und Verdienst der Medizininformatik-Initiative. Aus diesen Daten Neues zu erschließen, die Forschung zu unterstützen und die individuelle Patientenversorgung zu verbessern ist nun Herausforderung und Versprechen der klinischen Forscher an die Patienten. Mit der SMITH Phenotyping Pipeline entsteht eine IT-Lösung, die es erlaubt innovative Verfahren systematisch in die Routine zu bringen – sicher, krankenhausübergreifend und nachhaltig.”

Dr. Frank Meineke studierte angewandte Informatik in Koblenz Landau, arbeitete an der Universität Köln, im Klinikum St. Georg Leipzig und bis jetzt an der Universität Leipzig, wo er 2007 von der med. Fakultät promoviert wurde. Ausgehend von Arbeiten zur Systembiologie, zur medizinischen Softwareentwicklung und als Abteilungsleiter in der Krankenhaus-IT arbeitet er ab 2010 am IMISE an der Nahtstelle zwischen medizinischer Versorgung und Forschung, leitet Projekte zu Forschungsdatenmanagement und Data-Sharing. Aktuell verantwortet Frank Meineke den methodischen Use Case Phenotyping Pipeline im SMITH Projekt.

Prof. Anne Moen
Director UiO: eColab, University of Oslo, Institute of Health and Society

“Digital technology comes with new potentialites to collect, keep overview, comprehend and ease personal health information management. I look forward to robust strategies that empower the individual, enable self-management and ensure capacity to interpret, comprehend, make sense of personal health data. This will mobilize resources to accelerate transformation and innovation where the personal perspectives and relevance boost engagement and make every-day health and wellness choices.”

Anne Moen is full professor at the Faculty of Medicine at the University of Oslo, Oslo Norway, and adjunct Professor, University of South east Norway, Drammen, Norway. She is director of UiO:eColab, Institute for health and society, a research lab supporting technology mediated complex patient focused interventions in the primary care or the home setting, and multidisciplinary teamwork of health professionals, patients and their families to sustain health and wellbeing. She is the founder and CEO of Appetitus AS, a start-up company to develop, market and sustain the APPetitus nutrition app.

Her focus in health informatics research and innovation is design, user involvement, content development and deployment of information systems, emphasizing capacity building and citizen empowerment and engagement with patient facing apps and accompanying services. She has a sustained research interest in tools and services for citizens’ empowerment, engagement and development of eHealth literacy. She has directed the development of several digital learning resources for patients and professionals, and MOOCs to build capacity in Norway and internationally. The MOOC “How to write a PhD proposal”, developed in collaboration with colleagues in Ethiopia and Norway, launched May 2019, with more than 3500 registered participants is an example of resources for wider research capacity – exchange across settings. Currently she directs the project “CAPABLE: empower citizens to active use of personal health information”, seeking to demonstrate benefits of opportunities for citizens to “collect, curate and control” all relevant personal health information.

Anne is founding member of the Norwegian Nurses Organisation’s special interest group on Nursing informatics and eHealth (1998), and past chair of the Norwegian Society for Medical Informatics (2009-2016). She was EFMI president (2014 – 2016), and is the immediate Past President of EFMI and IMIA-EFMI Vice President (2016-2018). She was active for EFMI as organizer of several important events, starting as LOC – SPC liaison for MIE2011, hosted in Oslo, Norway, SPC member for MIE2012 (Pisa), MIE2014 (Istanbul) and MIE 2015 (Madrid). She served as SPC chair for MIE2018 hosted in Sweden. During her tenure as EFMI president she was actively involved in planning the STC and MIE conferences. She was EFMI representative in the EU eHealth stakeholder group (mandate 2015 – 2019), and lead rapporteur for the task force “Citizens – health data” pointing out a vision that all Europeans should be able to “collect, curate and control” all their health data for actively use and empowerment. She was elected fellow of ACMI (American College of Medical Informatics) in 2015, and is founding member of the IAHSI (International Academy for Health Sciences Informatics) – “the Academy”, 2017. She was member of the IAHSI transition team to set up key functions and election of the inaugural board of “the Academy” (2018).

She is member of the EFMI AC2 working committee, set up to by the EFMI Council in 2017 to revise and refocus EFMI’s efforts in certification, accreditation and professional recognition of health informatics expertise in Europe. Starting in 2019, she is bringing these experiences to the WHO Euro region to advocate for the necessity to include digital health competencies in health care professionals’ curriculums and health workforce capacity development/ life-long learning.

Anne Moen is an RN (1985), has a degree in business administration (1989), master degree in nursing science (1996) from University of Oslo, Norway, and PhD in social sciences (Dr. polit)– specialization in health informatics (2002) awarded from University of Oslo, Norway. She was a Fulbright Scholar at University of Wisconsin – Madison, USA (2002), visiting scholar to University of California, San Francisco, USA (1998, 2000), visiting scholar to University of Wisconsin – Madison, USA (2003-2008), adjunct professor at University of Wisconsin – Madison, USA (2015-2017), and visiting professor to Brigham-Women’s Hospital, 2015.

Ministerialrätin Eva Nourney
Leiterin Referat 613 – Neue Methoden und Technologien in den Lebenswissenschaften,
Bundesministerium für Bildung und Forschung

„Das BMBF misst der Digitalisierung in der Medizin hohe Bedeutung zu und unterstützt diese intensiv. Im Mittelpunkt steht, Gesundheit und Lebensqualität der Bürger zu verbessern. Digitalisierung und Personalisierung sind hier entscheidende Treiber. Die Digitalisierung wird neue Erkenntnisse und Durchbrüche ermöglichen, aber auch Kommunikation und Kooperation in der Gesundheitsforschung und –versorgung grundlegend verändern. Gleichzeitig stellt sie uns vor die Herausforderung, den Austausch höchstpersönlicher Daten sicher und dem Willen des Patienten entsprechend zu ermöglichen.“

Eva Nourney, Ministerialrätin, M. Jur. (Oxf.), leitet das Referat Neue Methoden und Strukturen in den Lebenswissenschaften im Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die Juristin, die an den Universitäten Bonn, Lausanne, Singapur und Oxford studierte, ist seit 2000 in verschiedenen Bundesministerien tätig, darunter viele Jahre im Bundeskanzleramt im Bereich der Strategieentwicklung in der Forschungs- und Wissenschaftspolitik. Ein Schwerpunkt ihrer jetzigen Tätigkeit liegt auf der Digitalisierung in der Gesundheitsforschung.

Ministerialrat Uwe Paul
Referatsleiter Hochschulmedizin, Hochschulrecht, Hochschulgesetzgebung Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt

„Die Digitalisierung der Medizin bietet die Chance, Gesundheitsversorgung und Pflege zu verbessern und gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels effektiver zu gestalten. Durch den adäquaten Einsatz neuer Technologien sowie eine Vernetzung aller Beteiligten im Gesundheitssystem können Innovationen erzielt und tiefgehende Veränderungsprozesse umgesetzt werden. Zudem wird die Vermittlung digitaler Kompetenzen in Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Gesundheitsberufe die Zusammenarbeit von „Mensch und Maschine“ zunehmend intensivieren. Durch die Digitalisierung in der Medizin entsteht also ein sehr komplexes System – mit vielen positiven Effekten, aber auch mit potenziellen Risiken. Gerade mit Blick auf die zunehmenden cyberkriminellen Aktivitäten muss Datensicherheit auch hierbei an erster Stelle stehen.“

Uwe Paul ist seit 2014 Referatsleiter des Referates „Hochschulmedizin, Hochschulrecht, Hochschulgesetzgebung, Qualitätssicherung“ des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt.

Herr Paul studierte an der Universität Göt­tingen sowie an der Universität Speyer Rechts- und Verwaltungswissenschaften. 1987 bis 1989 war er Mitarbeiter am Kirchenrechtlichen Institut der EKD in Göttingen. Während seines Referendariat in Niedersachsen war er zweitweise außerdem parallel Gasthörer an der FernUniversität – Gesamthochschule Hagen, u.a. Datenschutzrecht. Seit 1992 ist er in verschieden Funktionen im Wissenschaftsbereich der Landesregierung des Landes Sachsen-Anhalt tätig.

Herr Paul hat seit 2015 den Vorsitz im Unterausschuss „Hochschulmedizin“ der Kultusministerkonferenz inne und ist seit 2017 Mitglied des Dialogforums der Medizininformatik-Initiative des BMBF.

Martin Peuker
HiGHmed Standortsprecher des Standortes Charité, CIO Leitung GB IT Universitätsmedizin Berlin

„Mit der Digitalisierung entwickeln sich neue Chancen für den medizinischen Fortschritt.  Datenintegrationszentren verknüpfen Daten, Informationen und Wissen aus Krankenversorgung sowie klinischer und biomedizinischer Forschung zum Wohle von Patienten über die Grenzen von Standorten hinweg. Zur effizienten Datennutzung zwischen den Einrichtungen setzen wir in HiGHmed auf offene, standardisierte, interoperable Lösungen, die auf klinische Anwendungsfälle übertragen und nachhaltig in den Betrieb der Universitätsklinika integriert werden können. Datenschutz und Datensicherheit haben dabei höchste Priorität.“

Martin Peuker hat Wirtschaftsingenieurwesen in Berlin studiert. Nach Erreichen des Diploms begann er als Berater u.a. bei Siemens Business Services und Mummert Consulting AG tätig zu werden. Von Beginn an legte er seinen Schwerpunkt auf die IT-Entwicklung im Gesundheitswesen. Nach langjähriger Beratertätigkeit wechselte er 2006 an die Charité Universitätsmedizin Berlin und leitete als stellvertretender CIO den Geschäftsbereich IT. In seiner Verantwortung lagen u.a. alle administrativen IT-Verfahren für Verwaltung, Forschung und Lehre sowie die Entwicklung einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie. Seit 2017 hat Martin Peuker die Position des CIO an der Charité inne. In seiner gegenwärtigen Rolle legt er seinen Fokus auf eine kontinuierliche und zugleich qualitätsvolle Weiterentwicklung der IT-Struktur im Gesundheitswesen sowohl an der Charité als auch am BIH (Berlin Institute of Health). Des Weiteren ist für ihn die Förderung von Forschung und Lehre wie auch der Gesundheitstechnologie von maßgeblicher Bedeutung. Neben seiner Rolle als CIO ist Martin Peuker im HiGHmed-Konsortium als Projektleiter und Standortsprecher Berlin aktiv und engagiert sich im IT-Ausschuss im Verband der Universitätsklinika e.V.

Prof. Mathias W. Pletz
Institut  für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene

“Durch Digitalisierung können die Informationen zu Krankengeschichte und Untersuchungsergebnissen eines Patienten schnell und umfassend zusammengestellt werden. Das entlastet den Arzt, ermöglicht eine zuverlässigere Diagnosestellung und hilft bei der Überwachung des Therapieerfolges. Dadurch bleibt dem Arzt mehr Zeit für den direkten Patientenkontakt – das wollen wir mit unserem Use Case HELP zeigen.”

Prof. Mathias W. Pletz

Institut  für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene
Internist-Pneumologe-Infektiologe-Krankenhaushygieniker (curr.)- ABS-Experte (LÄK)

  • 1993 – 2000 Studium Humanmedizin in Leipzig, Basel und Houston
  • 1997 – 1998 Sächsisches Graduiertenstudium „Virologie“, Leipzig
  • Forschungsaufenthalt am FDA, Bethesda, USA
  • 2001 – 2003 Lungenklinik Heckeshorn, Berlin
  • Promotion Universität Leipzig („summa cum laude“)
  • 2003 – 2005 Post-Doc (DFG), Emory University und Centers for Disease Control and Prevention (CDC), Atlanta, USA
  • 2005 – 2010 Klinik für Pneumologie, MH Hannover
  • 2008 Habilitation- „Fluorochinolon-Resistenz bei Pneumokokken“
  • seit 2011 W2-Professur „Klinische Infektiologie“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2017 Präsident des 14. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin, Köln
  • seit 2018 W3-Professor und Direktor des neu gegründeten Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene am UK Jena
  • Gremienarbeit u.a. Wissenschaftlicher Beirat des Robert Koch Institut, Nationaler Expertenbeirat Influenza, DFG Fachkollegium, Schweizer Nationalfond, Vorstandsmitglied in der Deutschen Sepsisgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft Infektiologie, des Infectognostics Forschungscampus und des Kompetenznetzwerkes CAPNETZ
Prof. Dr. Hans-Ullrich Prokosch
Koordinator MIRACUM, Lehrstuhlinhaber Institut für Medizininformatik, Biometrie und Epidemiologie, Abteilung: Lehrstuhl für Medizinische Informatik, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

„Die Digitalisierung in der Medizin darf nicht zum Selbstzweck werden, sondern muss gezielt eingesetzt werden, um Prozesse der klinischen Versorgung und der medizinischen Forschung zu optimieren und eine effiziente Nutzung medizinischer Daten für neue Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie, letztendlich zum Nutzen der Patienten, zu ermöglichen“

Hans-Ulrich Prokosch ist Lehrstuhlinhaber für Medizinische Informatik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und gleichzeitig als CIO des Universitätsklinikums Erlangen verantwortlich für die die strategische Planung und Weiterentwicklung der IT am Erlanger Universitätsklinikum.

Nach seinem Mathematikstudium promovierte (1988) und habilitierte (1994) er an der Justus-Liebig Universität Gießen, wo er auch als Leiter der Arbeitsgruppe für Medizinische Informationssysteme des Instituts für Medizinische Informatik erstmal mit der Einführung klinischer Informationssysteme betraut war. 1995 erhielt er den Ruf auf die C 3-Professor für Medizinische Informatik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und damit verbunden auch die Leitung der Stabsstelle für Medizinische Informationsverarbeitung übertragen. 2003 wechselte er auf den C4-Lehrstuhl für Medizinische Informatik an die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

Prof. Prokosch war ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS e.V.; Fachbereichsleiter Medizinische Informatik) und war lange Jahre im Vorstand der Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF e.V.) sowie Mitglied der DFG Kommission “IT-Infrastrukturen für Rechenanlagen”. Er ist weiterhin International Fellow des American College of Medical Informatics und Mitglied im Editorial Board verschiedener internationaler Zeitschriften der Medizinischen Informatik. Er ist Konsortialsprecher des MIRACUM Konsortiums der Medizininformatik Initiative.

Dirk Ruiss
Leiter der Landesvertretung Verband der Ersatzkassen (vdek) Nordrhein-Westfalen

„Neue digitale Verfahren und Anwendungen werden den medizinischen Fortschritt dominieren. Die Digitalisierung bietet die Chance, zu einer besseren Gesundheitsversorgung beizutragen und die Lebensqualität von vielen Patienten zu verbessern. Neue Anwendungen bedeuten aber nicht immer und automatisch eine Verbesserung der Versorgung. Im Mittelpunkt muss deshalb der Nutzen für den Versicherten/Patienten stehen. Digitale Anwendungen müssen evaluiert und ihre Risiken berücksichtigt werden. Es gilt, E-Health- und Big-Data-Anwendungen überlegt einzusetzen.“

Seit April 2014 Leiter der Landesvertretung NRW des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek); von 2013 – 2014 Leiter des Referates „GKV und Vertragsarztrecht“ im Gesundheitsministerium NRW; von 2009 – 2013 Stellv. Leiter des vdek in NRW; von 2006 bis 2009 Stellv. Leiter der Stabsabteilung Verbandspolitik beim IKK-Bundesverband und 2002 – 2009 Mitglied der Redaktion der Fachzeitschrift „Die Krankenversicherung“

Mitglied im Verwaltungsrat der Medizinischen Dienste Nordrhein und Westfalen-Lippe; Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Krebs NRW; Aufsichtsrat-Mitglied im ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmBH und Mitglied im Fachforum Telemedizin des ZTG, Bochum; Mitglied im Beirat des Innovationsfondsprojektes TelNet@NRW

Prof. Dr. André Scherag
1. Sprecher SMITH, Direktor des Instituts für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften (IMSID) Universitätsklinikum Jena

„Digitalisierung des Gesundheitswesens wird oft als die Lösung der dort existierenden Heraus­forderungen propagiert. Selbstverständlich gibt es solche Innovationen – wir sollten hier aber weniger emotional agieren. Verfahren, die zur Verbesserung der Prävention, Diagnose, Therapie oder Prognose angepriesen werden, müssen zunächst rational und transparent evaluiert werden. Die Methodik ist die der sehr erfolgreichen evidenzbasierten Medizin, die auch für die personalisierte Medizin gilt.“

André Scherag studierte Psychologie in Marburg und Biometrie/Biostatistik in Heidelberg. Er promovierte in Marburg zu einem Thema zwischen Biostatistik und Bioinformatik und wechselte 2007 ans Universitätsklinikum Essen, wo er u.a. die Arbeitsgruppe Biometrie und Bioinformatik leitete. 2013 wechselte er nach Jena, wo er seit 2017 Direktor des Instituts für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften ist. Als 1. Sprecher des SMITH Verbundes gilt sein Hauptinteresse den Fragen, wie eine „personalisierte“ und zunehmend datengetriebene Medizin evidenzbasiert(er) werden kann.

Sebastian C. Semler
Wissenschaftlicher Geschäftsführer der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V.

“Die Chancen der Nutzbarmachung von Versorgungsdaten für die Forschung sind enorm: Für eine bessere und gezieltere medizinische Behandlung, wie auch für die Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Deutschland. Versorgung und Forschung müssen eng verzahnt werden. Mit klaren Vorgaben zur durchgängigen Anwendung von internationalen Standards, einem funktionalen Datenschutz und der Incentivierung einer guten Datenqualität schaffen wir die Voraussetzungen, die die Entwicklung individualisierter Therapien und das Training von KI-basierten Entscheidungshilfen erst möglich machen.”

Der Arzt Sebastian Claudius Semler ist seit 2004 wissenschaftlicher Geschäftsführer der gemeinnützigen Dachorganisation TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.. In dieser Funktion ist er etwa Mitglied des Beirates der Gematik und leitet die Koordinierungsstelle der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Darüber hinaus ist Semler seit vielen Jahren in unterschiedlichen nationalen und internationalen Fachinitiativen und Standardisierungsgremien aktiv, etwa aktuell als ehrenamtlicher Geschäftsführer von IHE Deutschland. Zuvor übte er auch eine Lehrtätigkeit an der Freien Universität Berlin beziehungsweise der Charité Berlin aus.

Peter Szolovits
Professor of Computer Science and Engineering | Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory | MIT

“Comprehensive collection of clinical data promises to turn clinical practice from a craft to an engineering discipline, augmented by the human aspects of genuine care.  Widespread adoption of electronic health records has established a foundation for research that learns commonalities among patients (phenotyping) and builds predictive models that anticipate development or progression of disease and therapeutic opportunities. Modern electronic health records include a broad spectrum of data: demographics, problem lists, allergies, medications, visits, procedures, billing codes, laboratory measurements, bedside measurements, physiologic waveforms, data from monitors and smart pumps, doctors’ notes, nursing notes, radiology, pathology and other specialists’ reports, discharge summaries, referring letters, and other narrative text reports.”

“Comprehensive collection of clinical data promises to turn clinical practice from a craft to an engineering discipline, augmented by the human aspects of genuine care.  Widespread adoption of electronic health records has established a foundation for research that learns commonalities among patients (phenotyping) and builds predictive models that anticipate development or progression of disease and therapeutic opportunities. Modern electronic health records include a broad spectrum of data: demographics, problem lists, allergies, medications, visits, procedures, billing codes, laboratory measurements, bedside measurements, physiologic waveforms, data from monitors and smart pumps, doctors’ notes, nursing notes, radiology, pathology and other specialists’ reports, discharge summaries, referring letters, and other narrative text reports.

The advent of inexpensive lab techniques to sequence genomes and measure single-cell transcription levels allows us a much deeper look into the underlying causes of disease and should lead to new treatment targets, although we are still at very early stages of this development.  Improved ubiquitous imaging techniques provide another non-invasive opportunity to see the internal changes wrought by disease.  In addition, the widespread adoption of wearable devices that collect data on activity levels, sleep, and gross physiological state (e.g., heart rhythm, respiration, blood oxygen saturation, blood pressure, serum glucose level, …) allows data collection not only in the hospital and clinic but throughout a person’s life. This allows re-orientation of health care from a disease-centric to a health-centric model, fostering life-style and behavior changes that are likely to keep a person healthy rather than waiting to try to cure diseases that have already manifested.

On the technical front of machine learning, tremendous changes have also occurred over the past decade.  Growing computational power has finally given us the six orders of magnitude speed-up anticipated as needed by the pioneers of neural network models around 1980. Adoption of such models has turned the focus from discrete, symbolic systems to ones expressed in continuous vector spaces and has shifted learning from combinatorial discrete to continuous optimization, which provides many new techniques.  First pursued in image analysis, we now see practical successes that are receiving approval by the US FDA as clinically fieldable devices. Even processing of narrative text has advanced greatly with the creation of vector space representations that use co-occurrence data among words to map them into a continuous representation that permits use of neural network models. Although thus far, this has given us models of how language is used more than of what it means, it has led to remarkable progress in our ability to incorporate narrative data into predictive models that previously had relied only on well-structured coded data.

Alan Turing predicted around 1950 that the way to build artificially intelligent systems is to have them learn, not to program them.  We are now, 70 years later, finally in a position to pursue this plan. Our learning methods still fall far short of human learning abilities, so combined approaches that leverage human-distilled knowledge and learning from experiential data are today’s best methods. Many challenges and exciting research opportunities remain. In addition to the technical ones, we also need to grapple with the biases that our machines can learn from the bias-containing data used to train them.”

Peter Szolovits is Professor of Computer Science and Engineering in the MIT Department of Electrical Engineering and Computer Science (EECS) and an Associate faculty member in the MIT Institute of Medical Engineering and Science (IMES) and its Harvard/MIT Health Sciences and Technology (HST) program.  He is also head of the Clinical Decision-Making Group at the MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL). His research centers on the application of AI methods to problems of medical decision making, natural language processing to extract meaningful data from clinical narratives, and the design of information systems for health care institutions and patients. He teaches classes in artificial intelligence, programming languages, computer systems engineering, medical computing, medical machine learning and decision making, knowledge-based systems and probabilistic inference. Prof. Szolovits was elected to the National Academy of Medicine and is a Fellow of the American Association for Artificial Intelligence, the American College of Medical Informatics, the American Institute for Medical and Biological Engineering, and the International Academy of Health Sciences Informatics.  He was the 2013 recipient of the Morris F. Collen Award of Excellence from the American College of Medical Informatics.

Michael Strübin
Director Digital Health, MedTech Europe

“Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich macht nur zögerliche Fortschritte.  Neben wirtschaftlichen Fragen wie Vergütung digitaler Anwendungen und Technologien sieht die Industrie vor allem die fehlende Dateninteroperabilität als kritische Hürde.  Die einheitliche Festlegung von Standards, Profilen und Datenformaten würde helfen, Datensilos zu überwinden und die Patientenversorgung zu verbessern, sowie den Weg frei zu machen für Big Data und künstliche Intelligenz. Trotz einschlägiger Initiativen auf EU Ebene bleibt diese Festlegung aber Sache der Mitgliedstaaten, und wo es damit nicht vorangeht, hat es digitale Gesundheit schwer.”

Michael Strübin ist seit September 2018 der Leiter der Abteilung Digitale Gesundheit bei MedTech Europe, dem europäischen Dachverband, der mit Sitz in Brüssel die Interessen der europäischen Medizintechnologie und Diagnostikindustrie gegenüber den europäischen und internationalen Institutionen und anderen Interessengruppen vertritt.

Von 2010 bis 2018 arbeitete er für die Continua Health Alliance (die ab 2014 in der Personal Connected Health Alliance aufging) und warb bereits in dieser Position für Interoperabilität und Standardisierung im Bereich persönlicher Gesundheitssysteme.  Zwischen 2006 und 2008 war er der Leiter des ersten Europabüros der Health Information and Management Systems Society (HIMSS).

Sein Studium der Sozial- und Geisteswissenschaften an den Universitäten Freiburgs, Berlins und in den Vereinigten Staaten schloss er 1996 in Washington mit einem Master of Arts ab.  Seine ersten beruflichen Stationen waren in der internationalen Zusammenarbeit und im Stiftungswesen in Deutschland und in den USA. Seit 2003 lebt er in Brüssel.

Dr. Thomas Wendt
Leiter Datenintegrationszentrum, Universitätsklinikum Leipzig

“Beim Aufbau moderner Kommunikationsinfrastrukturen in der Medizin gilt es, vorhandene Möglichkeiten – sowohl technisch als auch rechtlich-organisatorisch – auszunutzen und gleichzeitig die notwendigen Veränderungen zu initiieren und umzusetzen. Die zahlreichen Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen gewachsenen Strukturen, gesetzlichen Vorgaben, wirtschaftlichen Interessen und Forschungszielen erfordern eine ganzheitliche Betrachtung und eine ständige Prüfung der Ausrichtung an den gemeinsamen Ziele.”

Dr. Thomas Wendt studierte Medizinische Informatik in Heilbronn und Heidelberg. Er promovierte in diesem Fach an der Universität Leipzig. Nach der Mitarbeit in und der Koordination von Integrationsprojekten für medizinische Anwendungen, gleichzeitig Forschungstätigkeit mit Schwerpunkten in der 3LGM²-Modellierung, übernahm er in 2007 die Leitung des IT-Teams am Sächsischen Krankenhaus Altscherbitz. Seit 2015 ist er Mitarbeiter des Universitätsklinikums Leipzig, zunächst als IT-Projektleiter, nun als Leiter des Datenintegrationszentrums.

Diane Whitehouse
Principal eHealth Policy Analyst, EHTEL

“Digitisation in health and care is taking off throughout the European Union. The 2018 Communication on digital transformation in health and care from the European Commission is especially influential in three important directions. One of them – moving towards personalised medicine through a shared European data infrastructure – is especially important for initiatives like SMITH. Initiatives like DigitalHealthEurope work on getting more people informed about and involved in these developments.”

Positions: Diane is Principal eHealth Policy Consultant at EHTEL (the European Health Telematics Association) (http://www.ehtel.eu) (Brussels, Belgium). She has previous practical experience of European policy development in the domains of digital health and accessibility at the European Commission (Brussels, Belgium) (1998-2007). Over the years, she has worked in the domains of action research, business consultancy, civic and human rights, publishing, and academia. Degrees and honours: Diane has degrees in European Studies (political science) and information systems, and researched/taught at the London School of Economics and Political Science (London, England) in organisational theory and behaviour. Awards include the HIMSS Europe eHealth Leadership Award (2017). Research interests: Diane focuses on the policy, organisational, social, and ethical aspects of ICT and especially ICT for health. On telehealth, EHTEL was intensively involved in the Momentum thematic network (2012-2015): https://www.telemedicine-momentum.eu. Today, the DigitalHealthEurope project focuses on how the European Union can scale-up digital health (2019-2020): https://digitalhealtheurope.eu

Sebastian Zilch
Geschäftsführer bvitg Servicegesellschaft

„Eine digitalisierte Versorgung ist nicht die bloße Überführung analoger Versorgungsprozesse in digitale oder die Erfassung strukturierter Daten. Die Digitalisierung des Gesundheitssystems führt zu grundlegenden, strukturellen Änderungen des gesamten Gesundheitssystems. Die Aufhebung der Sektorengrenzen, eine individualisierte und patientenzentrierte Versorgung sowie die Bekämpfung chronischer Krankheiten durch KI und Big-Data-Anwendungen sind nur einige Beispiele dafür, wie sich das Gesundheitssystem dauerhaft wandeln wird.“

Sebastian Zilch ist seit Juni 2017 Geschäftsführer des Bundesverband Gesundheits-IT -bvitg e. V. mit Sitz in Berlin. Zuvor leitete er den Bereich Politik und Kommunikation des Verbands. Der bvitg e. V. vertritt in Deutschland die führenden IT-Anbieter im Gesundheitswesen, deren Produkte in bis zu 90 Prozent des ambulanten und stationären Sektors inklusive Reha-, Pflege- und Sozialeinrichtungen eingesetzt werden. Der bvitg ist ebenfalls Veranstalter der größten Messe und Konferenz zur digitalen Gesundheitsversorgung in Europa, der DMEA.

Sebastian Zilch hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg und Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin studiert. In seiner Master-Thesis beschäftigte er sich damit, inwieweit die Bewertung von Ärzten durch Patienten auf Arztbewertungsportalen mit Evidenz-basierten Indikatoren korrelieren. Bevor er für den Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. arbeitete, war er beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales für Themen der Internationalen Arbeitsorganisation zuständig.